Kurzbeschreibung der Dissertation von T. M. Babo:
  

Seit dem Ende der Apartheid und der Öffnung des Landes wurde Südafrika als Investitionsziel attraktiver, gleichzeitig wurde aber das Umfeld im Zuge der politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Transformation wesentlich komplexer. Vor diesem Hintergrund erscheint für viele deutsche Unternehmen gerade aus dem Mittelstand eine Kooperation mit einem lokalen Partner aus Risikoüberlegungen heraus erwägenswert. Ebenso geht der über einen Partner mögliche Zugang zu kultureller Kompetenz und lokalem Know-how in die Überlegungen ein, wie auch die zukünftige Qualifikation für Aufträge von Staat und Großindustrie unter den Black Empowerment-Regelungen. Wie sind nun aber überhaupt die Erfolgsaussichten deutsch-südafrikanischer Unternehmenskooperationen? Ist mit besonderen Schwierigkeiten zu rechnen, und wie kann die Zusammenarbeit insgesamt erfolgreich gestaltet werden? Zur Klärung dieser zentralen Fragen untersucht Tina M. Babo aktuelle Kooperationsbeziehungen; im Fokus stehen dabei die Beurteilung des Erfolges und die Ableitung erfolgversprechender Handlungsstrategien vor dem kulturellen, sozioökonomischen und politischen Hintergrund.

     

   

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